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Das Tor zur Hölle: Streitgespräch zwischen Chaussy und Hoffmann

Juni 2015, das Weltnetz, unendliche Weiten

Im Sommer des Jahres 2010 kommt es zu einer Begegnung zwischen Ulrich Chaussy und Hoffmann. Die Begegnung findet am Rande einer Veranstaltung statt, bei der Hoffmann seine Absicht bekundet, nicht länger als herbeigesponnener Phantasie-Nazi den Journalisten und Scheinhistorikern zur Verfügung zu stehen. Wenige Monate später im selben Jahr wird es zu jener Intrige kommen, die Jenaer Aktivisten, darunter Andre Kapke, als „Empfänger“ gefährlichen Sprengstoffes aus der Hand von Hoffmann hinstellen hätte sollen.

Ein V-Mann wird am Telefon von „C4“ sprechen und damit ausufernde und schikanöse Ermittlungen auslösen, die freilich bald eingestellt werden müssen.

Vor kurzem wurde der Redaktion anonym eine Videoaufzeichnung jener Begegnung zugespielt.

Der Leser möge sich selber ein Urteil bilden; über die Begegnung und das Gespräch, aber auch zur Frage, warum es in der darauffolgenden Zeit zu jener unsäglichen Kette an Schweinereien gekommen ist, die Hoffmann um ein Haar den Kopf gekostet und ihn zu einem Teil des NSU-Märchens gemacht hätten.

 

Ein Gedanke zu „Das Tor zur Hölle: Streitgespräch zwischen Chaussy und Hoffmann“

  1. Neckarsulm sagt:

    „Der Verdacht ist ein Kampfmittel in eurem demokratischen Rechtsstaat“ – traumhaft.
    Ich persönlich schätze die Ambition des Herrn Chaussy- ist ja auch nicht mein Schatten den er in jeder finsteren Ecke erkennen will.
    Dennoch meine ich, dass der gute Mann sich in etwas verrannt hat, weil es ihm nicht möglich ist:
    a:) seinen geringen eigenen Beitrag zur Lösung des Falls zu akzeptieren
    b:) er nicht weiß, dass das Böse ein „freundliches Gesicht“ trägt.
    c:) er lieber in Herrn Hoffmann einen Lügner sehen will (seinem persönlichen Moriarty – um sich selbst aufzuwerten), um nicht der Einsicht folgen zu müssen, jahrelang von denen benutzt worden zu sein, mit denen er in loyaler Weise verbunden gewesen ist.

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