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Klaus Dieter Fritsche: Kentucky schreit Sprengstoff

Juni 2015, Zehlendorf

Nach den jüngsten Angriffen des gewichtigen Vertreters Weingarten, der sich mit seinen Strafaktionen selber zu zerlegen droht, soll heute zur Feier des Tages einmal ein vollständig banales Thema behandelt werden. Nein, nicht um die sachgerechte Hendlbraterei bei Kentucky Fried Chicken, sondern um die Produktion von so genannten Terrorzellen durch die westlichen Geheimdienste soll es gehen. Und wer begegnet uns da bei der Internetrecherche der Kollegen:

(Klaus Dieter Fritsche, 2001)

Dieser Mann heißt Klaus Dieter Fritsche und ist derzeit Staatssekretär im Bundeskanzleramt sowie Beauftragter für die Nachrichtendienste des Bundes. Er kann sich den höchsten Beamten der BRD für die innere Sicherheit schimpfen und hat eine bewegte Vergangenheit.

Doch zunächst zum oben zu sehenden Videoschnipsel. Fritsche hat eine so genannte akademische Ausbildung und fällt daher womöglich unter das Verdikt des Karl Kraus, wonach Doktoren, die Schurken sind, immer auch Doktoren der Schurkerei sind. Im Video schwafelt er von irgendwelchen Gewaltkonzepten, als ob er ein diskursanalytisches Proseminar leiten wollte. Dabei hat er damals als operativer Chef des Verfassungsschutzes genau jene „Gewaltkonzepte“, die er als Bedrohung hervorhebt, über seine V-Leute finanzieren, lektorieren und verbreiten lassen.

In grotesk schlechter Verstellung – nicht umsonst gibt der Mann keine Fernsehinterviews mehr – berichtet Fritsche dann von weiteren Erfolgen seines Hauses, nämlich der Beschlagnahme von Waffen und Sprengstoff bei so genannten Neonazis. Wer können diese Bösewichter gewesen sein? Doch nicht etwa der NSU, oder gar die CIA-Kasper Hagen und Fiebig, von denen an dieser Stelle bereits ausführlich die Rede war?

Es ist einem schon fast zu blöd, diese geistige Frittier-Anleitung, diesen geheimdienstlichen Strategiekram, den heute schon jedes Kind kennt, noch einmal als Analyse herunterzubeten: Den Diskurs, die „Gewaltkonzepte“ hat er selber finanziert und sogar lektorieren und drucken lassen (zum Beispiel über den V-Mann Michael See), den Bums hat er über seine Leute verteilen lassen, und dann analysiert er das im Fernsehen als Bedrohung. Fiebigs straffreie Terror-Operetten passen genau in die Zeit des Interviews; der NSU kam ein wenig später. Damals musste wohl dringend aufgerüstet werden im Verfassungsschutz.

Fritsche, als ehemaliger Büroleiter in der CSU, der jahrzehntelang herumgesessen hat als „operativer Verantwortlicher“ in den Vorzimmern der Macht, was soll dem schon anderes einfallen als die ewigen Blaupausen aus Kentucky.

Ach Gott.

Und dann schickt man uns diese Leute auch noch, im Jahre 2015, als Desinformanten ins Haus. Nicht den Fritsche, sondern den Peter Naumann. Der Mann mit den wenigen Fingern diente sich diesem Blog als Stasi-Unterlagen-Informant an (garantiert ungeschwärzt), geriet aber dann wohl ein wenig ins Schwitzen, als es hieß, der Mayr kommt. Dann kam alles ein wenig ins Stocken.

Wie in der Lüneburger Heide, als gar nichts funktionierte, was Naumann den Leuten von Hepp-Kexel vorbeibrachte. Charmant muss er auch noch gewesen sein, dass sie ihn geschützt haben, damals vor Gericht.

Kentucky Fried Chicken, immer wieder das Gleiche. Terrorzellen, Sprengstoff schreit Fritsche oder so ähnlich.

 

10 Gedanken zu „Klaus Dieter Fritsche: Kentucky schreit Sprengstoff“

  1. Alfred Naujocks sagt:

    Soll das Opfer des MfS, der aufrechte nationale Kämpfer Peter Naumann, hier jetzt auch noch als verkappter Agent von irgendwelchen Diensten dahingestellt werden?

  2. Rudolf Brettschneider sagt:

    Premiere! Der erste V-Mann, der hier beim Kommentieren einen Proxy nutzt… muss ein Ingenieur sein

  3. vonstein sagt:

    Danke Herr Brettschneider. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Man läßt sich von so genannten „Nationalen Kämpfern“ nicht mehr verar…..

  4. Rudolf Brettschneider sagt:

    Der Naumann ist doch definitiv zu feig, um sich nochmal zu melden. Er ließ zwar seine „e-Post-Adresse“ übermitteln, kniff dann aber rasch. Rentner eben.

  5. Monsignore Tiso sagt:

    Die größten Feiglinge sitzen in diesem Blog. Er wird von Diensten und Dunkelmännern betrieben die als Werkzeuge VS-Hepp und den türkisch-islamistischen Einflußagenten und Hochgradfreimaurer „Osman“ Hoffmann benutzen. Zwei „Misfits“ von denen keine Sau mehr etwas wissen will haben sich zusammengerottet um im nationalen Lager Desinformation, Verdrehung der Tatsachen und Lügenmärchen zu verbreiten. Sie können nur zersetzen, herabwürdigen, diffamieren und zerstören! Die Rache wird bald auf dem Fuße folgen!

  6. Rudolf Brettschneider sagt:

    Gut, lieber Herr Marx, dann schicken Sie uns doch einen Gastbeitrag, in dem Sie Ihre Sicht der Dinge voll umfänglich darstellen. – Als Arbeitsloser werden Sie jetzt ja Zeit haben.

  7. Monsignore Tiso sagt:

    Hier leidet jemand unter Halluzinationen und Verfolgungswahn. Ich bin berufstätig.

  8. Rudolf Brettschneider sagt:

    Marx, Sie tanzen schon wieder aus der Reihe. Dass Sie immer noch nicht genug haben…
    Aber gut, Sie haben es so gewollt

  9. H. Bromm sagt:

    Für einen uneingeweihten Laien sind 75% absolut unverständliches Insider-Kauderwelsch.
    Vielleicht macht Ihr alles mal ein bißchen allgemeinverständlicher?
    Kommt dann bestimmt der Verbreitung eurer Ansichten zugute. Und eure Absichten sind ja durchaus löblich. (ohne Proxy)

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