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Schon wieder: Pressegesudel zum Oktoberfestattentat

April 2015, Schloss Ermreuth; Radio und Tageszeitung

Chaussy und der DLF über eine abgerissene Hand und historische Parallelen

Klare Sicht durch Anwendung des Ausschlussverfahrens.

Eine damals am Tatort gefundene und inzwischen beerdigte menschliche Hand, der Herr nehme sie gnädig im Himmelreich auf, ist schon die ganze Zeit das Hauptthema der Antifa in Sachen Aufklärung des Oktoberfestattentates. Die abgerissene Hand mit der ehemaligen WSG in Verbindung zu bringen wird in das Verleumdungskonzept meiner Politstalker eingebaut. Da trifft es sich gut, dass die Hand nicht mehr greifbar ist. Wenn es den ewigen Stänkerern wirklich um Aufklärung ginge, dann könnte schnell im Ausschlussverfahren klare Sicht geschaffen werden.

Ganz einfach alle Personen die jemals irgendwie mit der WSG in Zusammenhang gebracht werden können, antreten und die Hände vorzeigen lassen. Wer noch über beide Hände verfügt, scheidet aus. So einfach könnte das sein, wenn man nur wollte, aber eben daran hapert es. Würde die WSG von jeglichem Verdacht frei gestellt, dann müsste man ja die wahren Täter suchen. Und genau das muss mit allen Mitteln verhindert werden.

Im Übrigen bin ich überzeugt, dass derjenige der die Bombe auf der Theresienwiese gezündet hat so weit vom Explosionsherd weg stand, dass ihm nichts passieren konnte.

Und die Lokalpresse:

Der Lokalreporter Benjamin Stahl durfte sich in der mainfränkischen Postille „Main-Post“ am 16.04. 2015 mit einem Angriff auf die bösen Rechten profilieren. Das finde ich lustig, weil der Name „Ben-jamin“ hebräischen Ursprungs ist und nichts anderes bedeutet als „Sohn der Rechten“. Nun hat also der aufmüpfige Sohn der „Rechten“ gegen die „Rechten“ vom Leder gezogen. Hintergrund ist der Umstand dass die Partei DIE RECHTE ein ehemaliges Verwaltungsgebäude fränkischer Fürstbischöfe als Partei-Geschäftsstelle auserkoren hat. Der vorwitzige Sohn der Rechten hielt das für eine gute Gelegenheit sich an der Partei der Rechten zu profilieren. Ein bisschen Hetze gegen die Neonazis kommt immer gut an.

Aber leider hat der noch recht junge Kolumnist in seinem demokratischen Eifer dann doch etwas durcheinander gebracht. An den Tatsachen vorbei schrieb er:

„Bereits im September 2014 fand in dem ehemaligen Gasthof eine Veranstaltung von Neonazis statt. Damals hielt der bekannte Rechtsextremist Karl-Heinz Hoffmann, Anführer der 1980 verbotenen, terroristischen Wehrsportgruppe Hoffmann einen Vortrag.“

Dass im September 2014 am besagten Ort ein Vortragsabend stattfand, ist unbestritten eine Tatsache, aber die Behauptung, es sei eine Veranstaltung von Neonazis gewesen ist eine üble Verleumdung. Bei diesem Vortragsabend waren nur honorige Leute und nicht ein einziger Nationalist anwesend. Niemand muss mir das glauben. Jeder kann sich selbst davon überzeugen, weil die beiden Vorträge, (es waren zwei) bei Youtube ins Netz gestellt wurden und nachvollzogen werden können. Behandelt wurden die Themen „Denkmalschutz“ und „Die politische Bedeutung des Islam“.

Video Denkmalschutz

Wer in diesen beiden Vorträgen nationalsozialistisches Gedankengut zu erkennen glaubt, muss unter Gehirnerweichung leiden. Die Behauptung, die WSG Hoffmann sei als terroristische Vereinigung verboten worden, ist nicht neu, entspricht aber nicht den Tatsachen.

Doch für den ungezogenen Sohn der Rechten sind Tatsachen Nebensache.

Hauptsache, man kann sich mit ein bisschen Krawall an den Rechten profilieren. Man hat ja sonst nicht viel zu bieten.

(Ein Beitrag von Karl Heinz Hoffmann)