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Zerschlagt die Allianz von Märchenerzählern und staatlichen Provokateuren!

April 2015, Berlin Zehlendorf

Seit Jahrzehnten arbeiten in diesem Land zwei scheinbar gegensätzliche Berufsgruppen gut zusammen, allerdings nicht ohne durch die Ergebnisse ihrer Arbeit dem Land und seinen Menschen schweren Schaden zuzufügen: Professionelle Märchenerzähler auf der einen und staatlich finanzierte und gedeckte Provokateure auf der anderen Seite. Was der eine erzählen will, das liefert ihm der andere; beide unter staatlicher Fürsorge und sozialversichert. Gemeinsam schreiben sie die Geschichte dieses unselbständigen Landes.

Ein solches Duo, wahrlich ein seltsames Gespann, wurde kürzlich auf diesem Blog ausgehoben: Der Verdachtsjournalist Ulrich Chaussy und sein Lieblingsnazi, der Zeitzeuge par excellence Arndt Heinz Marx. So wirklichkeitsblind und von politischen Zwangsvorstellungen geplagt der eine, so redselig und flunkerbereit der andere. Man ergänzt sich in diesen Kreisen schon wie in einer alten Ehe; nicht ohne koketten Zwist, aber doch in alter Liebe.

Der Provokateur Marx wurde freilich an dieser Stelle in eine Falle gelockt; und ei, er kam aus seinem Löchlein hervor und beging einige schwere Fehler, die nun dazu führen, dass wir hier das idealtypische Paar aus ältlichem, kleingewerblichem Hass-Schwätzer und staatlich gedecktem Super-Nazi wie im Panoptikum vorführen können.

Marx verschickt „anonym“ Himmlerbilder und schlämmt seine nationalsozialistischen Kommentare auf Blogs über die IP-Adresse einer weltweit renommierten New Yorker Anwaltskanzlei mit Niederlassung in Frankfurt aus. Das mag ihm Straffreiheit sichern; für uns ist es die Gewissheit, dass hier jemand unter besonderem Schutz seinen Schmutz loslassen und sich als Ober-Nazi vor Ulrich Chaussy zum Interviewpartner für das Fernsehen qualifizieren konnte. Zusammen baldowert man die Chancen einer politisch korrekten Sicht auf das Oktoberfestattentat aus; man wird sich schon einig, wenn es darum geht, das Märchen vom „rechten Terror“ zu erzählen.

Solche Allianzen müssen ein für alle Mal zerschlagen werden.

Im Rahmen dieser Arbeitsteilung manipuliert man die Medienkonsumenten und vergiftet das historische Bewusstsein des deutschen Volkes, ohne alle Skrupel. Es muss damit ein Ende haben.

Unbenannt

(26.10. 1979: Marx gratuliert Hoffmann im Stehen zum Geburtstag. Leroy Paul und Leutnant Klinger neben ihm wirken gelangweilt. Seine Degradierung zum einfachen WSG-Mitglied als Folge seiner nationalsozialistischen Spinnereien konnte Marx nie verwinden)

Uns ist weiter bewusst, dass solche Bestrebungen, staatliche Provokateure zu Zeitzeugen zu erklären und mit staatlich geliebten Autoren zusammen arbeiten zu lassen, auch im Bereich der akademischen Geschichtswissenschaft keinesfalls die Ausnahme sondern die scheußliche Regel sind: In den kommenden Monaten soll zum Beispiel eine Biographie über Michael Kühnen erscheinen, die der Provokateur Marx mit seinen Zeitzeugen-Ausscheidungen unterfüttert hat. Auch dort werden ohne jeden Zweifel Aspekte persönlichen Hasses, bezahlter Unwahrheit und paranoider Ideologie hemmungslos in ein Zusammenspiel mit der Märchenneigung „linker“ Autoren gebracht.

Ergebnis soll in solchen Fällen eine Geschichtserzählung sein, die von charakterlosen Idioten und bösartigen bis ahnungslosen Märchenerzählern überliefert und bald auch in den Schulen vorgetragen wird. Staatliche Lügen und staatliche Verbrechen werden von diesen Märchen nicht berührt; der erhobene Zeigerfinger und die heiligen Schauer des Antifaschismus kratzen den Staatsterror nicht. Es ist vollkommen klar, dass solche Medien-Kampagnen koordinierte geheimdienstliche Aktionen zur Geschichtsklitterung darstellen, ob das dem bösartigen Wirrkopf an der Schreibmaschine nun bewusst ist oder nicht.

Dieser Irrsinn muss auch deshalb aufhören, weil zwischen 1980 und 2015 zwar fünfunddreißig Jahre vergangen sind, offenbar aber noch immer ein Teil des Personals von damals aktiv ist. Und auch Menschen, die damals schon als Projektionsflächen der Märchenlust und des bezahlten Hasses funktioniert haben, werden heute noch als Schreckgespenster benutzt. Dass hier so mancher schwer zu leiden hat, zumal das linke Märchen die staatliche Repression nach sich zieht, ist den Schwätzern egal.

Figuren wie Corelli, die Scheinspuren legen, damit später Märchen erzählt werden können, dürfen den Märchenerzählern keine Munition mehr liefern, und die Märchenerzähler selbst müssen brotlos werden. Ein Mindestmaß an Wahrheit und Aufklärung muss einkehren; Spitzel und Schwätzer sollen das Maul halten.

Dafür setzen wir uns ein.